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Forschung

Ziegel­industrie Schweiz enga­giert sich aktiv in der Hoch­schul­ar­beit, der Baustoff­ent­wick­lung und dem Umwelt­schutz. Unsere Ziele sind die steige Verbes­se­rung der Produk­ti­ons­technik, das scha­den­freie Bauen, die Stei­ge­rung der Produkt­qua­lität und die Förde­rung inno­va­tiver Entwick­lung.

Hoch­schul­ar­beit

Ziegel­industrie Schweiz unter­stützt die Forschung der ETH Zürich und der Hoch­schule Luzern mit dem Ziel, baustoff­li­ches Fach­wissen – u. a. bezüg­lich Trag­werks­si­cher­heit und Elementbau – über die Depar­te­ments­grenzen hinweg zu bündeln und syste­ma­tisch weiter­zu­ent­wickeln.

Mit einer jähr­lich wieder­keh­renden Dona­tion an die ETH Foun­da­tion wurde im Herbst 2023 die Einrich­tung einer hoch­schul­über­grei­fenden Gruppe für Forschung und Lehre im Bereich des konstruk­tiven Mauer­werks­baus an der ETH Zürich und der Hoch­schule Luzern initi­iert. Die Unter­stüt­zung leistet einen wich­tigen Beitrag zur Förde­rung und Sicher­stel­lung der Ausbil­dung von Bauin­ge­nieuren und zur Stär­kung des Forschungs­stand­ortes Schweiz in diesem Bereich. Auf dem Weg zur Dekar­bo­ni­sie­rung der Schweizer Bauwirt­schaft und des Schweizer Gebäu­de­parks sind nach­hal­tige Mate­ria­lien immer gefragter. Die Forschung zu neuen Möglich­keiten des Bauens mit Tonbau­stoffen kann hier einen wich­tigen Beitrag leisten. Ton bietet als heimi­scher, natür­li­cher und bewährter Baustoff ein enormes Poten­zial, das durch ziel­ge­rich­tete Forschungs­ar­beit auch künf­tigen Gene­ra­tionen erschlossen wird.

«Anwen­dungs­ori­en­tierte Forschung sowie gut ausge­bil­dete Inge­nieu­rinnen und Inge­nieure sichern den Wirt­schafts­standort Schweiz. Vor dem Hinter­grund der zuneh­menden Dekar­bo­ni­sie­rung der Schweizer Bauwirt­schaft und des Schweizer Gebäu­de­parks sowie der zuneh­menden Bedeu­tung der Nach­hal­tig­keit von Baustoffen, bietet Ton als heimi­scher, natür­li­cher und bewährter Baustoff ein enormes Poten­zial. Dieses gilt es auch für die kommenden Gene­ra­tionen zu bewahren und weiter zu erschliessen.»

Michael Frit­sche, Präsi­dent Ziegel­industrie Schweiz

ETH Zürich und Hoch­schule Luzern haben eine hoch­schul­über­grei­fende Gruppe für Forschung und Lehre im Bereich des konstruk­tiven Mauer­werksbau einge­richtet. Ermög­licht wird das Projekt durch eine regel­mäs­sige Dona­tion von Ziegel­industrie Schweiz. 

Umwelt­schutz

Ein Schwer­punkt der Forschungs­ar­beit unserer Mitglie­der­firmen verfolgt ökolo­gi­sche Ziele. Dazu zählen u. a. die konti­nu­ier­liche Verbes­se­rung der Produk­ti­ons­technik und eine opti­male Umwelt­ver­träg­lich­keit von Ziegel­eier­zeug­nissen. Unsere Mitglie­der­firmen bekennen sich zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen und der Opti­mie­rung der Ener­gie­ef­fi­zienz. Sie betei­ligen sich aktiv am Programm der Energie-Agentur der Wirt­schaft (EnAW).

Baustoff­ent­wick­lung

Bei der Mate­ri­al­prü­fung und Weiter­ent­wick­lung arbeiten unsere Mitglie­der­firmen mit ausge­wählten, akkre­di­tierten Prüf­stellen zusammen. Mit genormten Prüf­ver­fahren werden dort die Leistungs­fä­hig­keiten der Produkte ermit­telt. So die Druck­fe­stig­keit, der Wärme­durch­lass­wi­der­stand und die Frost­be­stän­dig­keit von Mauer­werk sowie Frost­be­stän­dig­keit, Biege­trag­fä­hig­keit und Wasser­un­durch­läs­sig­keit von Dach­zie­geln. Auch die Bestim­mung des Hagel­wi­der­standes, des Abhe­be­wi­der­standes von Dach­ein­deckungen und der Schlag­re­gen­si­cher­heit werden geprüft.

Die Forschungs­sta­tion im Melchtal liefert Daten aus der Lang­zeit­be­ob­ach­tung an Tondach­zie­geln, die in die Produkt­ent­wick­lung einfliessen. © Samuel Büttler