Symbiose aus Stein und Licht

Die Fassade des Neubaus vom Kunstmuseum Basel besteht aus schmalen Ziegeln, die reliefartig vor- und zurückgesetzt sind. Nachts leuchten Sie auf magische Weise. Tagsüber gleicht der Fries einer gemauerten Schrift.

Erweiterung Kunstmuseum, Basel (BS)

Die Fassade des Neubaus des Kunstmuseums Basel entfaltet ihre Wirkung durch die Symbiose von Stein und Licht. Auf einer Höhe von zwölf Metern umzieht ein drei Meter hoher Fries das Gebäude. Seine schmalen, horizontal verlaufenden Fugen bilden ein feines Relief und werden vom einfallenden Tageslicht verschattet.

Diesen Effekt nutzt der Lichtfries als gestalterisches Mittel. In die Fugen sind weisse LEDs eingelegt, die von der Strasse her nicht sichtbar sind. Sie leuchten die speziell geformten Hohlkehlen präzise aus. Durch die Reflexion am hellen Friesstein entsteht so ein indirektes, diffuses Licht, das zur Darstellung von Text- und Formelementen genutzt werden kann.

Bauherr: Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt, Hochbauamt
Architekten: Christ & Gantenbein, Basel
Lichttechnik: iart ag, Münchenstein
Fertigstellung: 2016

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Die Gebäudehaut besteht aus schmalen Backsteinen, die reliefartig vor- und zurückgesetzt den gesamten Baukörper als frei tragende Wand umhüllen.
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